Stylische Armbänder von TchakabumLadies, das kennt ihr doch auch? Das Haar flattert im Wind, weht einem ins Gesicht und stört beim schnellen Informationsaustausch mit der besten Freundin – weil einem die Fransen ständig in der Fresse ääähm im Gesicht hängen. Immer dann, ist kein Haargummie in der Nähe.

Die eierlegende Wollmilchsau für den Haargummie-Notfall

Klar! Die liegen schön aufeinandergestapelt im heimischen Bad. Die Truppe von Tchakabum  hat die eierlegende Wollmilchsau für solche Fälle parat.  Die kleine BÄndelrunde wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tchakabum. Im Shop gibt’s die Haargummies in allen Farben, die gleichzeitig Armbänder sind, die gleichzeitig auch noch einem guten Zweck dienen. Ein Euro wandert beim Verkauf in ein soziales Projekt und handgeknotet sind die Teile auch noch. Das ist doch nachhaltig im besten Hollightlieschen Sinne.

Lässige Freundschaftsarmbänder aus Berlin.

Team Tchakabum

Tchakabum sind lässige Freundschaftsbänder. Drei Berliner haben das Projekt zusammen entwickelt. Felicia Mutterer (die Ideengeberin), Eva Werle (die Marketingausdenkerin) und Sven Markschläger (der Technikheld). Die Macher selbst beschreiben ihre Bänder noch blumiger:

„Tchakabum ist Festival, Tchakabum ist bunt, Tchakabum ist einfach, Tchakabum ist ein Lebensgefühl! Und das wollen wir teilen: Mit Leuten die frisch sind in der Birne, die sich für coole Sachen interessieren und das Leben feiern wollen – mit Freunden!“

Mehr Tchakabum Bänder

Die Bändchen kommen immer in Kombinationen daher, wie eine gute Clique kann man sie nur im Paket kaufen, dann aber an die besten Freunde verteilen. Das ist die schöne verbindende Idee dahinter. Deswegen haben die ersten Bändchen-Kollektionen auch Namen von Menschen bekommen. Das sind Freunde der drei Macher, die Namenspaten sind für die hübschen Bändchen, weil sie den drei Tchakabum-Machern geholfen haben, das Projekt an den Start zu bringen.

Also, Freunde, schnappt Euch die bunten Schätzchen und pimpt Euer Outfit und ganz nebenbei auch noch ein soziales Projekt. Es ist doch schön, wenn gute Dinge auch noch gut dazu sind, um Gutes zu tun.

Ein Tchakabum auf die schicke Nachhaltigkeit und stylische Charity!

 

Eure Petra

 

Tchakabum Ideebgeberin FeliInterview mit Felicia – einer der Macherinnen von Tchakabum:

Petra von Hollightly: Tchakabum? Ein verrückter Name, wie seid ihr auf den gekommen?

Felicia: Tchakabum ist ein wunderbarer Ausruf der Freude. Tchakabum, es hat was geklappt, jetzt legen wir los. Auch: Freunde schlagt ein. Ich benutzte das oft – für eigentlich alles, was geklappt hat, was gut lief.

Eva kam dann auf die Idee, dieses Lieblingswort „Tchakabum“ als Namen für unser Label zu verwenden. Und Tchakabum – wir haben es gemacht.

 

Petra von Hollightly: Wie seid ihr auf die Idee zu Tchakabum gekommen?

Felicia: Ich hatte vor anderthalb Jahren das Band am Handgelenk von einer lieben Bekannten aus USA gesehen und war dann sofort in love mit dem farbigen Band, das eigentlich für die Haare gedacht war. Mich erinnerte das an gute Festivalzeiten – da bekommt man ja auch immer Eintrittsbändel – die sehen oft super schön aus – allerdings gehen die nicht mehr freiwillig, sondern nur unter Zwang und manchmal auch nur mit Schere ab. Und wenn man wie ich – am Abend zum Schlafen oder zum Duschen gerne alles an Schmuck ablegt, ist das ziemlich doof. Das ist mit unserem Gummi nun anders – der ist auch schön und bunt, geht an und aus wie man mag, ist simpel deswegen toll. So kam dann alles so langsam ins Rollen – bis eben zur Entscheidung: Jo, wir packen das richtig an und probieren es aus – und hören auch dann nicht auf, wenn sogar Wolfgang Petri unser Freundschaftsband trägt.

 

Petra von Hollightly: Ihr seid ja hart im Nehmen! Aber die Bändchen sind Mehrzweck, nicht nur reine Freundschaftsbänder – was kann man alles damit anstellen?

Felicia: Och, wir haben da ziemlich viele Ideen, was man mit ihnen alles anstellen kann. Für uns ist es aber in erster Linie ein Band, das man mit Lieblingsmenschen – Freunden teilt.  So ein Stück Verbindungsstoff – Freundschaftsband. Mit dem Verschenken eines Bandes kann man als Schenker also Zuneigung bekunden. Langhaarige können das auch noch anderweitig als Haargummi verwenden. Dafür taugen vor allem unsere dünnen Bändel.Tchakabum Band

Petra von Hollightly: Woraus sind die Bänder hergestellt und wo werden sie produziert?

Felicia: Es ist ein elastisches Textilgemisch. Wir bekommen die Bänder derzeit aus USA und Europa und fertigen jedes einzelne Band von Hand. Dazu gehört schneiden, bügeln, stempeln, knoten usw. Produktionsort ist Berlin, meine Wohnung.  Sieht auch jeder, der mich besuchen kommt.

 

Petra von Hollightly: Dann schaue ich mir das demnächst mal persönlich an. Ich finde es total wichtig, nicht nur schöne Dinge zu zeigen, sondern vor allem nachhaltiges und faires oder regionales bei Hollightly – bei den Bändern von Tchakabum schwingt auch ein guter Zweck mit – erklär mal:

Felicia: Ja. Mit unseren Tchakabum-Bändern unterstützen wir immer einen guten Zweck. In unserem Sortiment gibt es stets eine Charity-Kombi,  bei der jeweils ein Euro an unseren Charity-Partner geht. Jetzt zum Start arbeiten wir mit Magic Bus zusammen, einer „Sports for Development“ Organisation, die seit 1999 durch Bildung und Ausbildung armen Kindern in Indien hilft. Wie wichtig Armutsbekämpfung dort ist, sieht man ja an den schrecklichen Schlagzeilen über die vergewaltigten Frauen.

 

Petra von Hollightly: Wie wichtig ist Euch Nachhaltigkeit – in welcher Form auch immer? Wie definiert ihr das für Euch und Tchakabum?

Felicia: Nachhaltigkeit ist selbstverständlich auch für uns ein Thema. Da wir die Bänder aus USA und Europa bekommen, wo sie auch hergestellt werden, und die weitere Fertigung selbst übernehmen, wissen wir also, nix Kinderarbeit oder so und kennen die Kette ziemlich genau. Wir können daher mit gutem Gewissen rangehen. Für uns privat ist das eben auch ein Thema: Wo kann man mit gutem Gewissen einkaufen – bei dem Modekram ein schwieriges Unterfangen mitunter.

 

Petra von Hollightly: Genau, deswegen wollen wir Projekte wie Eures im Blog versammeln. Aber kommen wir nochmal zu den Bändchen – hast Du eine Lieblingskombi?

Felicia: Ich stehe total auf eine ganz simple Kombi:

Tiger plus zwei dünne Bändel in blau und gelb. Das ist so meine Alltagsklamotte am Arm. Und was ich daran so schön finde, dass ich weiß,  ich laufe so nicht alleine rum, sondern meine Freunde tragen auch das Tchakabumgefühl am Handgelenk. Ein Freundschaftsband halt. Kauf 3, verschenk 2 – daran halten wir uns selbst strikt. Ansonsten mag ich auch sehr gerne Pink und Blau am Arm. Orange auch. Ach, Hauptsache bunt eben.

 

Petra von Hollightly: Zu welchem Look passen die Bänder am besten?

Felicia: Tchakabum-Bänder passt zu jedem Look. Da es viele verschiedene Farben gibt und auch die Kombimöglichkeiten zum Beispiel mit anderem Schmuck grenzenlos sind, kann theoretisch ein König das Band genauso tragen, wie der Teenie aus dem Schwarzwald oder Moderatorinnen wie Hadnet Tesfai. Für uns es nicht nur eine Fashionfrage, sondern es ist es mehr Lebensgefühl – aus Ich zu Du zu Wir. (Bild-Baender-1)

 

Petra von Hollightly: Zum Schluss die Frage, die ich immer stelle: Der Style von Tchakabum in drei Wörtern?

Felicia: Lässig. Bunt. Simpel.

 

Petra von Hollightly: Vielen Dank, Feli! Für das schöne Interview und vor allem viel Erfolg für Euer Projekt!

 

Hollightly GlücksbringerMagic Bus – das Charity Projekt

Und jetzt noch ein bisschen Info zu dem Charity-Projekt bei Tchakabum für Euch Nachhaltigkeits-Fashionistas

„Magic Bus – taking a million from childhood to livelihood“

Magic Bus ist eine “Sports for Development” Organisation und arbeitet seit 1999 mit von Armut und Ausgrenzung betroffenen Kindern in Indien. Durch Bildung und Ausbildung benachteiligten Kindern in Indien die Chance auf eine bessere Zukunft zu geben. Bildung, Gleichberechtigung und Gesundheit der Kinder sollen gefördert werden. Mit Sport und Mentoring als Methoden zur nachhaltigen Entwicklungsförderung und positiven Verhaltensänderung.

Magic Bus hat bisher über 300.000 Kindern in 12 Staaten Indiens in eine bessere Zukunft geführt und hat das Ziel, bis 2015 insgesamt 1.000.000 Kinder zu erreichen.

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