23
Jun
2017
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Mondberge! Neues Mag für Umwelthäschen und Naturschätzchen

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Was haben Hannes Jaenicke und Donald Trump gemeinsam? Sie sind beide in der ersten Ausgabe des Magazins „Mondberge“, das vor kurzem in meinen Briefkasten geflattert ist. Der eine geht mit gutem Beispiel voran, der andere mit schlechtem. So oder so, beide sind sie eng mit dem Thema Umwelt verknüpft. Genau deswegen finden sie in dem neuen Magazin statt – es ist ein „Magazin für Umwelt-, Natur- und Artenschutz“ und es ist überraschend.

Überraschend gut! Das gleich als Fazit vorweg. Sowohl der Style-Faktor als auch die Inhalte stimmen. Kritisch, informativ und elegant gestaltet. Ich muss gestehen, dass mein Interesse sich in Grenzen hielt als ich den Titel „Mondberge“ gelesen habe. Das klingt esoterisch, es ruft für mich ganz laut „Hanf, Sack, Leinen, Mondsteine, Kristallwasser“ und all die anderen esoterischen Kleinigkeiten, die mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ gerne verbunden werden. Der Name hat eine Bedeutung, das wird direkt im Editorial erklärt. Ab diesem Zeitpunkt macht er mehr SInn für mich.

Das Magazin ist das Gegenteil

Das Magazin ist das Gegenteil davon. Es ist jung, modern und cool gestaltet. Die Artikel fassen die wichtigen Themen an, die uns alle etwas angehen sollten. Tierschutz zum Beispiel mit einem Artikel über die Berggorillas in Uganda.

„Gorillas haben keine natürlichen Feinde – ein erwachsener Gorilla hat nichts und niemanden zu fürchten – außer seinen nächsten Verwandten. Menschen zerstören seinen Lebensraum durch Abholzung des Waldes und Brandrodung. Menschen töten Gorillas, um sie als Trophäe oder Fetisch zu verkaufen, oder jagen sie als Bushmeat.“ (Mondberge Magazin)

Immer mehr Tierarten verschwinden von diesem Planeten und daran sind maßgeblich wir Menschen schuld. Es wird Zeit das immer lauter und deutlicher zu benennen, damit die Masse endlich aufwacht. Denn nur die Masse kann etwas ändern. Der Einzelne kann anfangen, der große Wandel kommt erst, wenn die Mehrheit mitzieht. So einfach ist das. Und leider auch so schwer.

Fair Trade ist natürlich auch ein Thema in der ersten Ausgabe. EIn wichtiges Thema, an dem immer mehr Menschen zweifeln. Leider. Ich kenne so viele in meinem Umfeld, die Vertrauen an Fairtrade oder diversen Biosiegeln verloren haben. Leider. Vielleicht ist es auch die billige Ausrede nicht teuer einkaufen zu müssen. „Wenn das doch eh alles Betrug ist“, ist Mann oder Frau ja kein schlechterer Mensch, wenn Mann oder Frau eben doch Marke und Discounter kauft, statt Bio oder Fairtrade.

Hannes Jaenicke

Eigentlich Schauspieler, aber seit vielen Jahren auch Klimwandelankämpfer und Umweltaktivist. Er spielt auch eine Rolle in der ersten Ausgabe. Spannend! Denn wenige Sieten weiter läuft mir Donald Trump über den Weg. Das Gegenteil von Klimawandelankämpfer. Er treibt Forscher, Wissenschaftler und die ganze Welt an den Rand des Wahnsinns, weil er auf die falschen Werte und ewig gestrigen Formen der Energieversorgung setzt. Beide passen in dieses Magazin. Der eine darf gefeiert, der andere muss kritisiert werden.

Das Interview mit Hannes Jaenicke liest sich genau wie die anderen Artikel auch in einem Rutsch. Die Sprache ist klar, eindeutig, aber trotzdem leicht und anspruchsvoll. Die Artikel sind nachdenklich, haben Standpunkt und machen nachdenklich beim Lesen. Das Magazin ist mit Herz gemacht, das spürt man an jedem einzelnen Blatt. Ich bin wirklich begeistert. Echter und schöner Journalismus, iebe zum Detail und für schönes Design – verbunden mit harten Fakten und spannenden Themen rund um mein Herzensthema: die Umwelt.

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