Vielen Dank an die bloggenden Damen von „Tea&Twigs“! Ihr zwei seid schuld, dass ich um ein Paar Schätzchen reicher, aber um ein paar Euros ärmer bin. Holy-Shit-Shopping Stuttgart - TüteZwei Karten aus der kleinen Adventsverlosung im Blog der Beiden haben den Mitbewohner und mich nach Stuttgart geführt – zum „Holy Shit Shopping“. Dank der hübschen Gästelisten-Karte mussten wir uns nicht in die längste Schlange seit dem letzten Aldi-Laptop-Verkauf stellen, sondern konnten souverän an der Masse vorbeiflanieren („Gästeliste vorgetreten!“ stand auf zartrosa Schildchen an der Römerhalle angeheftet) und dem Türsteher lässig „Wir stehen auf der Gästeliste“ entgegen flöten (böse Blicke der Waaaartenden in der laaaaaangen Waaaaartschlaaaaaange inklusive).Schlange der Wartenden beim Holy Shit Shopping Stuttgart

Pop-Up für die Kreativszene

Hinter dem Anti-Weihnachtlichen Namen „Holy Shit“ steckt eine simple Gleichung, die sogar ich Mathe-Null fix zusammenfassen kann:

4 Städte + 4 Wochenenden + 150 kreative Jungdesigner = Holy Shit Shopping!

Das Spezial-Shopping gegen den Weihnachtskitsch gehört zu der Gattung der Pop-Up-Stores. Aber mit jungen Designern, der kreativen DIY-Szene und handgemachten Dingen, die das Herz begehrt. Also alles genauso liebevoll und nachhaltig, wie wir es gerne überall hätten. Mal ganz abgesehen davon, dass Pop-Up-Stores seit einigen Jahren DAS In-Ding sind. London, Berlin, New York oder Cancun – jede Stadt, die etwas auf sich halten will, hat einen Pop-Up-Store! Kreative scheinen es zu lieben sich für kurze Zeit an einem hippen Ort zusammenzurotten. Ein bisschen wie der Privat-Club von annodazumal: Nur wer weiß, wann er wo sein muss gehört zur Szene (Gut, dank dem Internet ist die ganze Geschichte nicht mehr ganz so exklusiv – aber das Gefühl bleibt).

Ho(l)ly Shit im Pop-Up-Format

Es gibt Pop-Up-Hotels, Pop-Up-Stores und mit dem „Holy Shit Shopping“ auch eine kleine aber feine Pop-Up-Designmesse mit Weihnachtskitsch (ohne den Kitschfaktor selbstverständlich – nur cool, schräg, stylisch und selbstgemacht dürfen bei diesem Spezial-Shopping dabei sein). Die Stimmung ist genial, das Publikum irgendwie anders als sonst und die kleinen Stände mit den Designern sind mindestens interessant. Manche der Ketten, Kleider, Möbel oder Kissen sind zu plüschig, putzig (Öko-Schick mit ZU viel Öko-Look), aber einige der Ketten, Kleider, Möbel oder Kissen sind unbedingt Herzflattern-auslösend (kleine nette Designstücke – HACH!).  Wie meine zwei Schätzchen (Shirt von „LOOK FEEL MEET“ alias Sophie Kim, Kette von „Sárkány“).

Mein neues Designer-Shirt vom Holy Shit Shopping

Dinge mit Geschichte

Es ist schön zu wissen, wenn die Dinge eine Geschichte haben und es ist schön, die Menschen hinter den Dingen zu kennen, die im Schrank hängen oder um den Hals. Das hat einen ganz eigenen Charme – und das kleine bisschen Extra-Nachhaltigkeit für das gute Gewissen (ist doch viel netter einem Jungdesigner Geld in die Hand zu drücken, als es einer riesigen Händlerkette in den Rachen zu werfen..) –

Alles Liebe,

Eure  in nachhaltigen Sachen schwelgende Petra!

 

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