Australien ist ein tolles Reiseland und eigentlich braucht jeder Reisende mindestens ein Jahr um einen kleinen Teil dieses Kontinents zu entdecken. Weil Reisende meist nicht ein ganzes Jahr haben, sondern nur wenige Wochen, fasse ich die wichtigsten und schönsten Eco-Spots zusammen, die mir in Australien über den Weg gelaufen sind.

Da gibt es einiges. Das Land ist groß und die Natur an jeder Ecke unfassbar schön. Man möchte nur herumlaufen, mit offenem Mund da stehen und staunen. Man tut es auch und sieht dabei nicht gerade immer elfenhaft und elegant aus.

  1. Sydney, wir lieben Dich! Du bist eine der lässigsten Großstädte die ich jemals getroffen habe. No Worries! Jeder Australier trägt diesen Satz so in sich so wie wir Deutschen Bitte und Danke sagen. No Worries! Das gilt besonders für Sydney. Diese Stadt ist ein Eco-Spot in sich. Shoppen ist lustig. Aber so gar nicht ökologisch. Zumindest an einigen Orten findet man Ökoläden.
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    In Sachen Essen ist Australien sehr ECO: An jeder Ecke gibt es kleine Cafes, Fish and Chips Shops, die aus der Region gefischte Produkte verwenden und Läden mit australischen Designs. Made in Australia heißt hier an vielen Ecken noch Made in Australia. Besonders angetan und ein heißer Tipp neben dem bekanntesten Strand Australiens, Bondi-Beach, ist der kleine aber feine Nachbarstrand Bronte-Beach. Dort reiht sich ein Organic Cafe an das andere.
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    Das Smoothie-Rezept: Man nehme Gefrorene Waldbeeren, dazu Apfelsaft und ein Schuss Cocoswasser. Mixen und fertig  Der Weg zum Bronte-Beach? Einfach am Bondi-Beach aus dem Bus aussteigen, dann rechts den Coastal-Walk entlang schlendern. Nach knapp 1 Stunde traumhaftem Spaziergang an der Küste entlang breitet sich Bronte-Beach mit all seinen Eco-Shops vor Dir aus. Plus – ein Spaziergang durch den botanischen Garten und an der Oper vorbei ist total ökologisch und ein echtes Schnäppchen. Dann gehts nach Manly – zauberhaft! Mit der Fähre, nicht mit dem Schnellboot.

  1. Wenn Du einen netten Ort zum übernachten suchst, surfe bei Air Bnb vorbei. Sydney ist teuer, um nicht zu sagen unbezahlbar teuer. Die privaten Wohnungen von Air Bnb sind bezahlbar und man kann so wundervolle Menschen wie Edwin und Javier kennenlernen, bei denen wir übernachtet haben. Hugs and Kisses! You are the Best!

Air Bnb

  1. Südaustralien. Wir lieben Dich auch! Erst landen wir in Adelaide. Die Stadt ist ganz nett. Wir wissen ja, dass nett die kleine Schwester von… ist. Aber es lohnt sich trotzdem hier zu halten. Hier gibt es das einzige Koala-Hospital Australiens. Rae betreibt es zusammen mit Freiwilligen und mit ganz viel Liebe. Jeder, der will kann mitarbeiten. Kostenlos mit Koalas kuscheln. Bitte nicht in den Zoos! Koalas sind schüchterne Gesellen und mögen es gar nicht wild herumgereicht zu werden. Aber das Wildlife und Koala Hospital kümmert sich rührend um kranke Fundtiere. Freiwillige müssen sich mindestens 2-3 Tage nehmen. Damit sie wirklich eine Hilfe sind und nicht nur Beiwerk. Dafür dürfen sie Koala Babys füttern und den Tieren helfen. Ein sehr nachhaltiger Ort. Auch nachhaltig beeindruckend.

Koala Hospital

  1. Flinders Ranges. Auch Südaustralien. Knapp 4 Stunden von Adelaide steht Frau plötzlich mitten in der beeindruckenden Outback-Natur Australiens. Rote Erde wechselt sich mit rauen Bergen ab. Kängurus hüpfen über die Strasse und die Bäume ragen in den Himmel. Immer wieder und immer wieder lassen wir die Blicke in diesem Wahnsinns Stück Natur schweifen.
  2. Übernachten lässt es sich grandios in Melrose. Bei Jo und Melitta im Kokaburra Creek. Die beiden haben neben einem Campingplatz auch ein Herz für Skurrile Übernachtungsorte. Da sie direkt an einen Nationalpark grenzen müssen sie auf die Natur und ihre Umgebung achten.

Melrose

Wir können den ausrangierten Bus empfehlen. Es gibt nichts besseres als in der Outdoor-Küche zu kochen und nachts in den Sternenhimmel zu blicken.

Australien

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Und dann morgens von Wallace begrüßt zu werden. Dem vermutlich putzigsten Biosystem des Retreats.

Wallace

Wallace

Dort in Melrose sieht man auch die Ausläufer der Flinders Ranges und kann erahnen wie einsam dieses Land ist. Mitten in Melrose gibt es einen zauberhaften Bikeshop, der Free Wifi hat (gibt es nahezu gar nicht in Australien) und den besten Biokaffee im Umkreis von 20 Kilometern. Nach Melrose begegnet einem nichts auf den Strassen. Ab und ein eine Geisterstadt, ab und an ein Hillbillie-Dörfchen. Manchmal ein Aborigines-Heiligtum.

Habt ihr auch Tipps? Welche Teile Australiens seid ihr schon abgereist? Schreibt mir einfach! Ich freue mich auf euch.

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